Arbeiten Sie mit psychisch kranken Patienten oder Klienten? Fühlen Sie sich durch Ihre Ausbildung, Ihre Erfahrung und durch Ihre Kolleginnen und Kollegen ausreichend qualifiziert und unterstützt? Meistens – so ist es zu hoffen. Doch wie oft entstehen Situationen, in denen Sie an Grenzen gelangen? Hier einige Beispiele aus der alltäglichen Praxis, die Ihnen vielleicht bekannt vorkommen:

  • Warum bleibt Herr A. trotz intensiver, mehrmonatiger Betreuung weiterhin antriebslos in sich gekehrt, und erschöpft sich in düsteren Phantasien und Untergangs-Szenarien? Wie lassen sich seine suizidalen Krisen verstehen, aus denen er sich nur mühsam und mit Ihrer Hilfe wieder herausarbeiten kann? Sie haben die Hoffnung fast aufgegeben und spüren, wie Sie unterschwellig zunehmend aggressiv auf diesen „jammernden“ Patienten reagieren.
  • Weshalb kehrt Frau F. trotz gewalttätiger Übergriffe des Ehemanns und wiederholter Flucht in ein Frauenhaus immer wieder in die bedrohliche, häusliche Umgebung zurück? Enttäuscht von diesem offensichtlich selbstschädigenden Verhalten, ertappen Sie sich als verantwortliche Sozialarbeiterin bei der Einschätzung: „Die will sich ja gar nicht helfen lassen.“
  • Welche Hilfen braucht Familie S., die sich seit mehreren Jahren in Begleitung durch Ämter, soziale Dienste und familientherapeutische Maßnahmen befindet? Die Familie leidet unter der Arbeitslosigkeit des Vaters, der Alkoholabhängigkeit der Mutter, und den Verhaltensauffälligkeiten der minderjährigen Kinder. Als Mitarbeiter der ambulanten Familienhilfe sind Sie am Rande Ihrer Kräfte. Die Leiterin Ihres Dienstes erfährt schockiert, dass sich zwei Ihrer Kollegen offenbar nur noch mit Alkohol und Beruhigungsmitteln „über Wasser halten“.
Solche und ähnliche Situationen stellen psychosoziale Fachkräfte vor Herausforderungen. Nicht selten entsteht das Gefühl, sich aufzuopfern oder eine „Sysiphus-Arbeit“ zu leisten. Kaum haben Sie sich umgedreht, rollt der Stein wieder den Berg hinunter.

Warum sollte psychoanalytisches Denken da hilfreich sein?

Verstärkt die Suche nach tieferen Ursachen und Hintergründen nicht die ohnehin schon kaum überschaubaren Probleme? Und dauert es nicht viel zu lange, bis sich mit psychoanalytischen Mitteln eine Veränderung einstellt – wenn überhaupt?

Wer „Psychoanalyse“ hört, denkt an Sigmund Freud und seine Entdeckungen zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts. Und an die Couch, auf der Patienten sich über mehrere Jahre und in mehreren Stunden pro Woche mit ihrem Seelenleben beschäftigen. Wenn Psychologie-Studierende heute Professoren überhaupt von Psychoanalyse sprechen hören, dann lernen sie, die Psychoanalyse sei unwissenschaftlich, unwirtschaftlich, in ihrem Denkansatz anachronistisch, und habe im modernen Psychologie-Betrieb nichts mehr zu suchen. Wer sich da noch für psychoanalytisches Denken interessiert, erntet nicht selten mitleidige Blicke.

Hat sich die Verhaltenstherapie als überzeugenderes Modell durchgesetzt? Zumindest bei den Hochschulprofessoren:

Nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung arbeiteten im Jahr 2010 87% der ärztlichen und 53% der psychologischen Psychotherapeuten psychoanalytisch und/oder tiefenpsychologisch. (Quelle: Bundesarztregister der KBV 2010, S. 37). Sie behandeln erfolgreich Patienten mit leichten und schweren psychischen Störungen, arbeiten mit Kurzzeit- und Langzeitbehandlungen und unterschiedlichen Behandlungskonzepten.

Die ablehnende Haltung der akademischen Psychologie an den Hochschulen gegenüber der Psychoanalyse ist nichts grundsätzlich Neues. Über die Realität der Psychoanalyse heute erfahren Sie vielleicht nur, wenn Sie selbst bereits Erfahrungen mit psychoanalytischem Denken gewonnen haben

  • während Ihres Studiums der Sozialarbeit, Sozialpädagogik oder Pädagogik
  • durch ein Coaching bei einem psychodynamisch arbeitenden Coach
  • durch Literatur bekannter Autoren, Kliniker oder Wissenschaftler wie Alexander Mitscherlich („Die Unfähigkeit zu trauern“), Otto Kernberg („Handbuch der Borderline-Störungen“) oder Wolfgang Schmidbauer („Das Helfersyndrom“)
  • durch einen psychoanalytischen Supervisor Ihrer Klinik oder Einrichtung

Seit der Begründung der Psychoanalyse durch Sigmund Freud haben psychoanalytische Theorien und Behandlungsverfahren sich in vielen Bereichen der Psychologie, der Medizin und der Geisteswissenschaften etabliert. Sie sind aus der gesellschaftlichen Entwicklung im „Zeitalter der Erkenntnis“, aber auch aus der psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung nicht mehr wegzudenken.

Psychoanalyse ist eines der ältesten und bewährten psychologischen Verfahren

Unzählige Begriffe in der Psychologie gründen auf den Entdeckungen der Psychoanalyse. Redewendungen wie „im übertragenen Sinn“, „das habe ich verdrängt“ oder Wörter wie „unbewusst“ fanden sogar Eingang in die Umgangssprache. Heute arbeiten zehntausende Psychotherapeuten in aller Welt mit psychoanalytischen bzw. psychodynamischen Behandlungsmethoden.

Die analytische und die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie gehören in Deutschland neben der Verhaltenstherapie zu den von allen Krankenkassen als wissenschaftlich anerkannten und bezahlten Behandlungen.

Doch was heißt eigentlich „wissenschaftlich anerkannt?“

Wer von Wissenschaft spricht, meint oft „naturwissenschaftlich“ und denkt dabei an Studien, Effektstärken oder Evidenz, Laborversuche und Standardisierungen. Ziel dieser empirischen Untersuchungen ist z.B., objektive Kriterien für die Wirksamkeit eines Behandlungsverfahrens zu erhalten. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sollen von den Einflüssen des Untersuchers unabhängig und reproduzierbar sein.

Das ist ein gutes Prinzip, um vergleichbare Ergebnisse zu erhalten. Aber was ist, wenn das, was ich untersuchen möchte, von subjektiven Faktoren geprägt ist, wie das menschliche Erleben von Beziehungen, die Phantasien, die uns unbewusst in unserem Handeln leiten? Vieles lässt sich dann immer noch „objektivieren“, wobei jedoch die Gefahr besteht, dem Kriterium der Objektivierbarkeit Teile des Ganzen zu opfern, die für das Verständnis wesentlich sind.

Leider ist das Ergebnis dann oftmals etwas, das lediglich allgemeine Antworten auf allgemeine Fragen zulässt, und damit die Statistiken füllt, aber für den Einzelfall eben doch kein befriedigendes Verständnis bietet. Vor diesem Problem stehen wir im Praxis-Alltag:

Etwas passiert, ohne dass wir es verstehen und darauf angemessen reagieren können

Das Alltagsgeschehen wird geprägt durch Erfahrungen, die folgende Kriterien erfüllen:

  • Sie lassen sich nicht so leicht „objektivieren“, sind in hohem Maße subjektiv
  • Sie sind in keiner Statistik zu finden
  • Sie geben uns Rätsel auf
  • Sie bringen uns an den Rand unseres theoretischen und Erfahrungs-Wissens.

Wir leben in Beziehungen, „schreiben“ unsere Lebensgeschichten, denken und fühlen, lernen und vergessen, spielen mit Phantasien und Träumen, sind geleitet von persönlichen Motiven und versuchen, mit Unvorhersehbarem umzugehen. Dabei begegnen wir abgründigen und konflikthaften Erfahrungen, Widersprüchlichem und Hässlichem, aber auch der Schönheit und Kreativität, der Liebe und dem Hass, der Welt der Träume und Gefühle.

Diese Vielfalt beschäftigt nicht nur die Psychologen, sondern auch die Philosophen, Physiker und Mediziner, Künstler und Schriftsteller. Damit landen wir schnell in der ganzen Fülle menschlicher Fragen, auf die wir in Manualen und Algorithmen, Statistiken und Studien vergeblich nach Antworten suchen.

Manchmal bedeutet der Ruf nach „Wissenschaft“ auch, dass wir aus Angst vor Unsicherheit nach Vereinfachungen suchen. Das ist sehr nachvollziehbar, aber eben auch mit der Gefahr verbunden, Wichtiges einfach über Bord zu werfen. Wer den Mut aufbringt, persönliche, subjektive Erfahrungen und seine eigenen Sinne zu nutzen, um zu verstehen, was vor sich geht, wird psychoanalytisches Denken für sich entdecken können.

Damit können wir uns nun von akademischen Erwägungen abwenden und weiter der zentralen Frage zuwenden, die ich in diesem Beitrag beantworten möchte.

Nach Vilfredo Pareto sind geschätzte 80% der Fragen, die in unserem Arbeitsalltag auftauchen, mit 20% der zur Verfügung stehenden Zeit und Energie zu bewältigen. Die übrigen 20% der Probleme entwickeln sich aus schwierigen Situationen, die mit „Bordmitteln“ nicht gelöst werden können. Sie absorbieren 80% der Aufmerksamkeit, der fachlichen Kompetenz und Zeit.

Auf der Suche nach Lösungen für diese anspruchsvollen 20% stellt die Psychoanalyse mit ihrem Blick auf unbewusste Prozesse, die im Hintergrund solcher Entwicklungen stehen können, eine wichtige Hilfe zur Verfügung.

Unbewusste Prozesse beeinflussen unser tägliches Denken, Fühlen und Handeln

Sie entziehen sich dem bewussten Nachdenken, lassen sich nur indirekt erschließen und für das Verständnis dessen, was „vor sich geht“, und damit für die Behandlung nutzen. Das Unbewusste strukturiert und formt das seelische Geschehen und die menschlichen Beziehungen. Sein Verständnis ermöglicht uns, Kommunikation und Verhalten zu interpretieren und zu gestalten.

Die Psychoanalyse bietet mit ihren Konzepten des Unbewussten, der Übertragung, des Denkens und der Affekte einen vertiefenden Zugang zum Verständnis des Geschehens. Ich betrachte die Psychoanalyse in diesem Zusammenhang als einen bestimmten Umgang mit dem „Material“ in einer gegebenen Beziehungssituation, und nicht bezogen auf ein bestimmtes Setting oder eine bestimmte klinische Theorie. Sie sucht Antworten auf brennende Fragen wie:

  • Warum verstehen wir uns nicht?
  • Warum habe ich Angst, wenn sich doch kein realer, bedrohlicher Anlass dafür findet?
  • Wieso reagiert mein Gegenüber so aggressiv auf mich?
  • Wieso verhalte ich mich immer wieder ganz anders, als ich es eigentlich möchte?

Doch wie lässt sich der unbewusste Hintergrund dieser Fragen herausfinden? Zum Glück lässt sich auch dazu die Hilfe des Unbewussten nutzen.

Unbewusste Phänomene bilden eine Kernfunktion kreativer und therapeutischer Prozesse

Kognitionspsychologische Untersuchungen zeigen, dass es im Verlauf kreativer Prozesse immer eine Phase gibt, in der scheinbar „nichts passiert“, bevor sich Sachverhalte verstehen und klären lassen, und neue Ideen ergeben. Dabei stellen wir oft erstaunt fest, wie sich die Lösung einer brennenden Fragestellung wie aus dem Nichts ergibt. Zufällig, möchte man meinen, und fragt nicht weiter nach.

Bei näherem Hinsehen können wir erkennen, dass sich im Hintergrund nicht nur kritische, sondern auch konstruktive Entwicklungen vollziehen.

Das Problem ist nur, dass sich diese hilfreichen, unbewussten Beiträge zwar fördern, aber nicht steuern lassen. Das Einzige was hilft, ist in diesem Moment, möglichst günstige Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass sich diese hilfreichen Beiträge des Unbewussten entwickeln, mitteilen und bewusst werden können. Wie lassen sich nun diese günstigen Voraussetzungen schaffen?

Wenden Sie Ihren Blick vom Zentrum der bewussten Aufmerksamkeit in die Peripherie des unbewussten Geschehens

In der Psychoanalyse verwenden wir die Haltung der gleichschwebenden Aufmerksamkeit, um solche günstigen Voraussetzungen zu schaffen. Ausserhalb der analytischen Situation müssen wir eine Abwandlung dieser Haltung finden, die die Alltagsrealität Ihrer Arbeitssituation berücksichtigt.

Wie lässt sich das erreichen?

Wie können Sie zugleich die konkreten, sichtbaren Aufgaben im Blick behalten und unbewusste Hintergründe aufnehmen, bewusst machen und für ihre Ziele nutzen? Dazu möchte ich noch einmal einen Vergleich anführen, den ich bereits in meinem Beitrag über den Fokus in der Supervision beschrieben habe.

fokus

Der Fokus – Konzentration auf die aktuelle Aufgabe, ohne die unbewusste Peripherie aus dem Auge zu verlieren.

Stellen Sie sich noch einmal das menschliche Auge vor. Es bietet uns die Möglichkeit, sowohl auf einen Punkt in der Mitte unserer Aufmerksamkeit zu fokussieren, ihn scharf zu stellen, als auch mit der Peripherie des Sehens – wenn auch mit einer gewissen Unschärfe – Bewegungen und Teile der Umgebung wahrzunehmen.

Dabei vollzieht sich der Wechsel zwischen Fokussieren und „Beobachten“ der Umgebung zunächst unwillkürlich. Wenn wir uns zu sehr auf den Mittelpunkt unseres Interesses fokussieren, laufen wir Gefahr, mit Scheuklappen durch die Welt zu laufen. Gelingt es uns andererseits nicht, etwas „scharf zu stellen“, dann ist es uns nicht möglich, uns auf wichtige Details zu konzentrieren.

Der Wechsel zwischen fokalem und afokalem Sehen ist wesentlich für die vollständige Fähigkeit des Sehens. Er geschieht oszillierend, sehr rasch und ist unter anderem von Affekten wie Angst und Interesse geleitet.

Zurück zur Frage, wie sich Unbewusstes wahrnehmen und erkennen lässt

Das geschulte „Auge“ des Analytikers vermag mit gleichschwebender Aufmerksamkeit auf die „Bewegungen“ in der Peripherie des Unbewussten zu achten. Dabei bieten ihm die begleitenden Affekte des Geschehens einen guten Hinweis auf das, was im Verborgenen, in den Randzonen der bewussten Aufmerksamkeit vor sich geht. Er nutzt diese Hinweise, um Veränderungen, Brüche und Übergänge wahrzunehmen.

Sigmund Freud sprach auch vom „Abschatten“ der bewussten Aufmerksamkeit, und beschrieb damit einen Vorgang, den sie leicht nachvollziehen können, wenn sie einmal ihren eigenen Blick benutzen, und ausprobieren, wie es sich anfühlt, wenn sie weniger genau „hinsehen“. Das bedarf einiger Übung, kann aber veranschaulichen, was mit der Haltung der gleichschwebenden Aufmerksamkeit gemeint ist.

Je geübter sie im Laufe der Zeit im Wechsel zwischen fokalem und afokalem Betrachten sind, desto selbstverständlicher wird sich dieser Wechsel als rascher, oszillierender Wechsel zwischen Fokussieren und „Abschatten“ vollziehen. Damit haben wir zunächst einmal die Voraussetzungen dafür genannt, um Unbewusstes besser wahrzunehmen.

Wie lässt sich das, was wir in der Peripherie des Unbewussten wahrnehmen, nun verstehen und verwenden?

Dafür brauchen wir eine genauere Kenntnis dessen, was in der psychologischen Forschung über das Unbewusste und die Mechanismen der seelischen Vorgänge entdeckt wurde. Aber auch wenn Sie nun richtig vermuten, dass es auch in der Lehre vom Unbewussten einige Zeit dauern wird, um zum Experten zu werden, gibt es doch hilfreiche Modelle, die Ihnen den Zugang erleichtern.

Als Beispiel möchte ich Ihnen hier ein Modell vorstellen, das sich in der psychosozialen Arbeit bewährt hat.

Die „psychoanalytische Pyramide“ als anschauliches Modell unbewusster Kernfragen von Beziehungen, seelischen Prozessen und pathologischen Entwicklungen.

Auf meiner Suche nach einem geeigneten Werkzeug, mit dem ich all das, was ich im analytischen Kontakt mit meinen Patienten wahrnehme und erfahre, auch strukturieren, beschreiben und für die Behandlung nutzbar machen kann, entdeckte ich vor Jahren das „psychoanalytische Tetraeder“.

Prof. Rolf Klüwer, ein über Jahrzehnte in Klinik und Forschung tätiger Psychoanalytiker aus Frankfurt, hat dieses Modell entwickelt, um besser mit komplexen Fragestellungen unbewusster seelischer Prozesse arbeiten zu können. Dieses Modell ist so einprägsam und einleuchtend, dass es sich hervorragend zur praktischen Anwendung im Arbeitsalltag eignet. Zugleich lernen Sie – ganz nebenbei –  die wichtigsten psychoanalytischen Theorien in ihrer konkreten, klinischen Bedeutung kennen.

Damit erhalten Sie ein Handwerkszeug, um psychodynamische Zusammenhänge und unbewusste Prozesse wirklich zu verstehen.

Doch ich vermisste in diesem Modell einige Elemente, die aus meiner Erfahrung für die Arbeit mit schwerer psychisch kranken Patienten und Klienten hilfreich sein können. Nach Erweiterung und Ergänzung des Tetraeders ergibt sich das von mir vorgestellte, erweiterte Modell der Pyramide: Hier ein erster Einblick in die Struktur dieses Modells:

Die psychoanalytische Pyramide, wird aus vier Dreiecken und ihrer Basis, einem Quadrat, gebildet:

  1. dem Dreieck des Konflikts
  2. dem Dreieck der Einsicht
  3. dem Dreieck der Handlung
  4. dem Dreieck der Beziehung
  5. und der Basis: den vier Dimensionen des (Un-)Bewusstseins.

In den Eckpunkten dieser geometrischen Figuren finden sich Begriffe, mit denen sich die unterschiedlichen Phänomene, die wir in der Peripherie des Unbewussten beobachten können, und deren mögliche Auswirkungen auf

  • Denken
  • Verhalten
  • Wahrnehmung und
  • Beziehungen

als gezielte Fragen formulieren lassen.

Mit Hilfe dieses Modells lassen sich die Beobachtungen unbewusster Vorgänge aktiv aufsuchen, in Verbindung bringen mit dem, was im Alltagsgeschehen bereits bewusst ist, und durch die Betrachtung aus verschiedenen Perspektiven für die Beantwortung der im Praxis-Alltag oft entscheidenden Frage nutzen:

 

Was ist jetzt dran? Was ist das brennende Problem, der Fokus?